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Archiv des Autors: Ralf Boscher
Als Ingrid Kühne mich überraschte – über den Autor, das Schreiben und KI
Ich komme in Büchern vor. Also vor allem in meinen eigenen.
Im ersten Roman hocke ich, ungenannt, bei einer Party auf der Treppe und einer meiner Protagonisten stolpert über meine Füße. Ansonsten sind diverse Persönlichkeitsanteile von mir auf verschiedene Figuren verteilt.
In meinem zweiten Roman tauche ich, gewissermaßen als Poltergeist in der Architektur der Geschichte, mehrmals auf. Weil Leser meines ersten Romans sagten „Der bist du …!“ Die bist du …!“ (aber keine der Figuren war ich, oder immer nur zu kleinen Teilen. Ich war ja der Typ auf der Treppe), dachte ich, als ich an meinem zweiten Roman baute: … Weiterlesen ...
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Gebraucht – Nachhaltigkeit als Erinnerungskultur
Endlich kann ich wieder über Sex schreiben oder, wenn ich denn je auf diese Idee komme, über Xavier Naidoo.
Gebraucht – ein Wort, das mich seit dem Auszug bei meinen Eltern begleitet. Was habe ich nicht alles mitgenommen. Einen gebrauchten Herd, einen Kühlschrank, die Kaffeemühle … Und nicht zu vergessen die schönen alten Küchenutensilien meiner Oma, die ich in einem alten Schrank ausgegraben hatte. Der Quirl, das Besteck, der Suppenschöpflöffel, alles mit Holzgriff. Fein – und auch heute noch in Gebrauch. Gebraucht – ein Gedanke, der altmodisch ist und dennoch in seiner Nachhaltigkeit topaktuell.
Altmodisch: Weil doch heutzutage alles neu … Weiterlesen ...
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Drachenfeuer – Faelend, ein Song für Meersburg …
Die Meersburger Burg, das Neue Schloss, das Droste-Häuschen, die Bibelgalerie, das Meersburger Zeppelinmuseum (nicht zu verwechseln mit dem Zeppelinmuseum Friedrichshafen) – um einige Meersburger Sehenswürdigkeiten zu nennen (lest hier mehr zu Sehenswürdigkeiten am Bodensee).
Und seit 2021 auch das „Drachenfeuer“ in der Steigstraße unterhalb der Burg, die Mittelaltertaverne von Sara Kajak und Holger Knebel, welche die beiden aus dem einstigen Burgkeller mit liebevoller Restaurationsarbeit haben entstehen lassen (vgl. hierzu den Artikel aus dem Südkurier: „Aus dem Burgkeller wird das Drachenfeuer: Besitzer verraten Details zum neuen Bewirtungskonzept“.
Faelend, eine interessante Band vor allem geprägt von der ausdrucksstarken Sängerin und … Weiterlesen ...
Ich alter Sack und die AfD
Selbst unter Tage – also sogar in der alten Wohnung einer guten Freundin, die im Keller eines Mehrfamilienhauses lag (blickte ich aus einem der Fenster, dann waren meine Augen auf Grasnaben-Niveau. Blickte sie aus dem Fenster, dann sah sie gewissermaßen das Gras von unten wachsen). – Also selbst an einem solchen Ort, an dem es nur selten einen Handyempfang gab, an dem das Sonnenlicht nur für Minuten durch die Kellerfenster schien und Radiosender, die auch schon einmal gute Musik spielten, wie SWR3 oder Antenne Bayern, nur ein Rauschen und Knistern von weit weit weg waren – ja, selbst dort war … Weiterlesen ...
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Post von der Bundesregierung – eine schöne Maskerade
Habe heute Post bekommen, von der EW Response Marketing e.K. (deren Webseite übrigens nahezu blank ist, noch nicht einmal ein Impressum, Stand 6.2.2021), dachte, Werbung. Mitnichten. Ein Brief meiner Bundesregierung. Die mir mitteilt, dass sie meine Krankenkasse gebeten hat (tatsächlich das Wort, gebeten), mir dieses Schreiben zu schicken.
Gebeten … wie ist das wohl gelaufen?
Haben sich die Damen und Herren meiner Bundesregierung hingesetzt (also symbolisch, faktisch dann wohl die angestellten Damen und Herren in der Kommunikationsabteilung oder so) und haben die Krankenkasse angeschrieben: „Bitte schaut doch einmal in euren Unterlagen nach, wer von euren Leuten ein erhöhtes Risiko … Weiterlesen ...
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Wolkenwesen – Gestalten im Himmel über dem Bodensee
Mal sieht man sie, dann sieht man wieder nicht. Sind sie überhaupt real? Oder nur real in dem Sinn, dass wir sie in unserem Kopf formen? Wolkenwesen. Gestalten in den Wolken, Gestalten aus Wolken. Flüchtig vom Wind und unserer Phantasie in den Himmel gemalt.
Im Auge des Betrachters – was für Schönheit gilt, hat auch für Wolkenwesen seine Gültigkeit. Hirngespinste? Vorgaukelungen des noch müden Hirns eines Berufspendlers morgens auf der Bodensee-Fähre? Das Auge irrenführende Synapsen-Schnappschüsse eines müden Verstandes am Abend auf der Bodensee-Fähre auf dem Heimweg nach der Arbeit? Täuschende Taschenspielertricks eines Hans-Guck-In-Die-Luft-Hirns, das aus Chaos uns bekannte Formen entstehen … Weiterlesen ...
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Filmpreis, Talente & japanische Pizza am Bodensee – Mixed Pickles
In den Mixed Pickles Beiträgen auf Boschers Blog findet Ihr ein buntes Gemisch diverser Fundstücke aus dem Netz und aus der noch realeren Welt (mehr zur Bedeutung von Mixed Pickles – und mehr Beiträge – findet Ihr hier…).
Jugendfilmpreis für „Running To The Sea“ – „Bestes Musikvideo“
Vor kurzem habe ich über den Youtube-Fund „Running to the sea“ berichtet, jetzt wurde das Musikvideo ausgezeichnet:
Überlinger Filmteam holt Jugendfilmpreis für bestes Musikvideo!
Im 12. Wettbewerb um den Jugendfilmpreis im Rahmen der Filmschau Baden-Württemberg (Stuttgart, 3.-6. Dezember 2015) wurde das Video „Running to the Sea“ zum gleichnamigen Song von Röyksopp … Weiterlesen ...
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Ein Polizeimeister im adventlichen Lichterwahn und Tante Dores Lebensfaden. Rezension: Lutz Schafstädt, Tauwetter. Erzählungen.

Die vergisst man nicht. Diese feinen Wendungen.
Eine schöne Entdeckung: Lutz Schafstädts Erzählungen, die er als eBook unter dem Titel „Tauwetter“ veröffentlicht hat. Jede Erzählung besticht durch eine genaue und klare Sprache, eine intelligente Klarheit, die aber nicht kalt ist. Im Gegenteil, ich empfinde den Erzählton als warm, ohne sentimental zu werden. Ebenso Herz wie Verstand berührend.
Deswegen werde ich auch nicht vergessen, wie Polizeimeister Kühn eine adventlich-kritische Situation meistert und was Oma Dore Überraschendes mit ihrem „Lebensfaden“ anfängt.
Wie gesagt: Feine Wendungen, die Schafstädt in seinen aufs Wesentliche konzentrierten Geschichten bietet. Mit Herz und Humor erzählt er unaufgeregt von … Weiterlesen ...
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Kommentare, Reaktionen, Gedanken: „8400 Wörter für 7,95 Euro – ist der Preis korrekt? – ein Nachtrag

In meinem Beitrag „8400 Wörter für 7,95 Euro – ist der Preis korrekt?“ ging es um folgende Ausgangssituation: Der günstige Preis (manchmal sogar gratis) war für Indie-Autoren auf dem neu entstandenen eBook-Markt der Fuß, den sie in die Tür zu den Lesern bekamen. Daran schlossen sich meine Fragen an: Aber befinden wir uns heute immer noch in dieser Situation? Oder verkaufen wir Indie-Autoren uns unter Wert? Gleichzeitig habe ich auf meinem Blog zu diesem Thema eine kleine Umfrage gestartet.
Im Folgenden möchte ich die Reaktionen auf meinen Beitrag skizzieren, wie sie sich aus den Kommentaren auf meinem Blog und auch … Weiterlesen ...
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